Das Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt betrachtet den Legionellenausbruch (welchen?) als beendet. Seit mehr als einer Woche wurden keine neuen Erkrankungen gemeldet. Untersuchungen bestätigen, dass die beiden stillgelegten Kühltürme die Infektionsquelle waren. Insgesamt erkrankten im Juli 28 Menschen, eine Person starb.
Der Legionellenausbruch im Kanton Basel-Stadt (siehe cci327677) gilt als beendet. Dies hat das Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt am 13. August bekannt gegeben. In der Abschlussinformation heißt es, dass seit mehr als einer Woche keine neuen Legionellenfälle gemeldet wurden. Eine Person befinde sich weiterhin im Krankenhaus, benötigt jedoch keine intensivmedizinische Behandlung. Insgesamt gab es 28 Legionellose-Erkrankungen und einen Todesfall.
Die Ergebnisse von Laboruntersuchungen bestätigen laut Gesundheitsdepartement, dass die richtige Infektionsquelle gefunden und stillgelegt wurde. Das Kantonale Laboratorium hat mit Unterstützung des Universitätsspitals Basel Proben der zuvor stillgelegten Kühltürme mit Proben erkrankter Personen verglichen. Die Proben stimmten überein. Bei den Kühltürmen handelt es sich um zwei Anlagen auf dem Dach des Hauptsitzes des Kaufhauses Manor im Stadtteil Kleinbasel. Die Ergebnisse der Proben aus Wohnungen Erkrankter werden noch ausgewertet, so das Gesundheitsdepartement. Bisher wurden keine Zusammenhänge zwischen Duschwasser in den beprobten Wohnungen und dem Ausbruch festgestellt. Weitere Beprobungen von Anlagen und Wohnungen sind geplant.
Das Gesundheitsdepartement weist darauf hin, dass Legionellen natürlicherweise im Wasser vorkommen und sich unter bestimmten Bedingungen vermehren können. Eine Ansteckung erfolgt ausschließlich durch das Einatmen von Aerosolen, die Legionellen enthalten können. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch sowie eine Ansteckung durch das Trinken von Wasser findet nicht statt.
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