Leserstimmen: Meinungsbeitrag zum schulischen Hitzeschutz und eine Verbandsmeldung

(Abb. © tadamichi/stock.adobe.com)

Hitzewellen setzen Schulen zunehmend unter Druck. Dennoch wird bei Schulneubauten vermehrt auf eine aktive Kühlung verzichtet. Torsten Wiegand wünscht sich beim Thema Schule, dass auch für die Sommer von morgen geplant wird. Das hat die Leser von cci Branchenticker beschäftigt. Genauso wie eine Meldung zum BTGA. Nachfolgend die Leserkommentare zu Meldungen in cci Branchenticker.

Hitzewellen setzen Schulen zunehmend unter Druck. Trotzdem wird selbst bei großen Schulneubauten oftmals auf eine aktive Kühlung verzichtet – auch aus Kostengründen. In seinem Meinungsbeitrag „Was ist uns Hitzeschutz im Schulbau wirklich wert?“ (siehe cci328024) vom 19. August ist Torsten Wiegand der Ansicht, dass bei der Planung von Gebäuden für mehrere Jahrzehnte berücksichtigt werden muss, wie sich Unterrichtsräume bei künftig häufigeren Extremtemperaturen nutzen lassen. Dazu muss aktive Kühlung zunächst als ernsthafte Option in die Planung aufgenommen werden. Wenn sie von vornherein aus Kostengründen ausgeschlossen wird, ist die entscheidende Abwägung bereits getroffen, bevor technische Lösungen überhaupt miteinander verglichen werden.

Hierzu meint Reinhard Siegismund: „Hallo Herr Wiegand, ganz so neu ist die Frage nach Klimaanlagen für Schulen nicht. Schulen die in der Einflugschneise vom Flughafen liegen, sollten zum Lüften nicht die Fenster öffnen. Die Pause reicht für die Lüftung nicht aus. Nach unserem Konzept für eine Gesamtschule in Kelsterbach wurde diese Technik auch in einer Schule in Königstein eingebaut, allerdings von anderen Planern. Wie dies nach 50 Jahren noch funktioniert, sollte geprüft werden. Auch der Spiegel hatte einmal die Schule Kelsterbach als gutes Beispiel genannt. Die Gründe für die Klein-Wärmepumpen waren allerdings nicht die Hitzewellen. Wir haben damals auch die Technik für weitere Schulen um Frankfurt herum geplant, Einzelheiten müsste man heraussuchen. Aber ich kann mich vor Aufträgen über falsch dimensionierte Wärmepumpen nicht retten.“

Der Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung hat die VDK Groep Germany als neues Direktmitglied gewonnen. Wie in der Meldung „VDK Groep Germany ist neues Direktmitglied des BTGA“ (siehe cci327917) vom 17. August zu lesen, erhofft sich BTGA-Präsident Jan Opländer durch den Beitritt eine Stärkung der technischen Kompetenz und des politischen Gewichts des Verbands.

Auch hierzu hat sich Reinhard Siegismund zu Wort gemeldet: „Nur ein Wunsch: Die Berufs- und Herstellerverbände sollten europäischer werden und über die Grenzen hinweg zusammenarbeiten.“

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