DIN EN 1264 Teil 3 (2009) – Raumflächenintegrierte Heiz-/Kühlflächen. Auslegung

Raumflächenintegrierte Heiz- und Kühlsysteme mit Wasserdurchströmung. Teil 3: Auslegung
Die nachfolgende Zusammenfassung, Analyse und Kommentierung der Norm wurde für cci Wissensportal von Dr.-Ing. Manfred Stahl erstellt und im Mai 2019 überprüft.

Erscheinung

November 2009 (Vorausgabe von 1997)   

Umfang/Kosten
Mitglieder von cci Wissensportal können die 3-seitige Zusammenfassung für 9,70 € kaufen.
Die DIN EN 1264 Teil 3 hat im Original 22 Seiten und kostet ca. 85 €. Sie kann beim Beuth Verlag bestellt werden. (www.beuth.de)

Zielgruppen
TGA-Fachplaner, TGA-Anlagenbauer, Kältetechniker, Kälteanlagenbauer, Architekten, Bauingenieure

Inhalt, Resümee, Bedeutung
Im Kontext zu den weiteren vier Teilen der DIN EN 1264 (siehe Anwendungsbereich) geht es im Teil 3 um die Auslegung von wasserdurchströmten Heiz- und Kühlflächen in Räumen, die sich in Decken, Böden und Wänden befinden können. Dabei wird das Verfahren zur Dimensionierung und Planung einer Fußbodenheizung sehr ausführlich erläutert und diese Basisaussagen und Ergebnisse werden auf Decken und Wände transferiert. Auch bei der Auslegung von Kühlflächen dient die Fußbodenheizung (-kühlung) als Grundlage, wobei aber im Kühlbetrieb im Vergleich zum Heizbetrieb noch weitere Parameter wie zum Beispiel die Taupunkttemperatur zu beachten sind.

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Die folgende Zusammenfassung dient als Orientierungshilfe. Auf Basis der Zusammenfassung kann der Nutzer schnell beurteilen, welche Bedeutung die behandelte technische Regel für seinen beruflichen Alltag.
 

die Temperaturdifferenz ΔθH zwischen Heizwasser und Raum ist logarithmisch zu ermitteln

die Kennlinie der Fußbodenheizung mit der spezifischen Heizleistung q ergibt sich zu q = KH •·ΔθH. Dabei ist der Gradient KH aus den Ergebnissen aus DIN EN 1264 Teil 2 einzusetzen.

Das Kennlinienfeld des Fußbodenheizsystems mit Werten zur spezifischen thermischen Leistung q berücksichtigt neben dem Parameter ΔθH auch verschiedene Werte für den Wärmewiderstand des Bodens Rλ,B mit den Werten 0, 0,05, 0,1 und 0,15 (m²K)/W. Ein solches Kennlinienfeld befindet sich im Anhang A. Eingetragen in dieses Kennlinienfeld sind auch Grenzgeraden für maximale Oberflächentemperaturen der Fußbodenheizung von 29 °C und 35 °C.

Um den Wärmestrom durch die Decke „nach unten“ zu begrenzen, muss der Wärmewiderstand Rλ,ins der Dämmschicht – auch in Abhängigkeit vom Fußbodenaufbau und den eingesetzten Wärmedämmplatten – den Anforderungen der DIN EN 1264 Teil 2 entsprechen.

-Es wird für den Kühlfall eine Norm-Innentemperatur des Raums von 26 °C angenommen.

-Der Taupunkt wird mit 18 °C festgelegt (dieser kann regional schwanken)

-Die Temperaturdifferenz ΔθC zwischen Kühlwasser und Raum ist logarithmisch zu ermitteln

-Die Kennlinie des Kühlsystems mit der spezifischen Kühlleistung q ergibt sich zu q = KH •·ΔθC. Dabei ist der Gradient KH aus den Ergebnissen aus DIN EN 1264 Teil 2 bzw. Teil 5 einzusetzen.

-Das Kennlinienfeld des Kühlsystems mit Werten zur spezifischen Leistung q berücksichtigt neben dem Parameter ΔθC auch verschiedene Werte für den Wärmewiderstand Rλ,B mit 0, 0,05, 0,1 und 0,15 (m²K)/W.

-Um den Wärmestrom durch die Decke „nach unten“ zu begrenzen, muss der Wärmewiderstand Rλ,ins der Dämmschicht – auch in Abhängigkeit vom Fußbodenaufbau und den eingesetzten Wärmedämmplatten – den Anforderungen der DIN EN 1264 Teil 2 entsprechen.
 

-Norm-Temperaturdifferenz zwischen Raum und mittlerer Kühlwassertemperatur = 8 K

-Temperaturspreizung des Kühlwasserkreislaufs (Rücklauf – Vorlauf) = 2 K

-Der letzte Schritt besteht in der Bestimmung des Wasserdurchflusses für den Kühlbetrieb mC. Bei den hier aufgeführten Gleichungen werden – wie bei der Fußbodenheizung – die vorher für den Kühlbetrieb errechneten (vorgegebenen) Werte für die spezifische Kühlleistung q, die Kühlfläche AF, die Temperaturspreizung σ, die Wärmekapazität des Wassers cw, die Wärmeübergangswiderstände R der Fläche nach oben und nach unten sowie die Betriebstemperaturen θ berücksichtigt.

Artikelnummer: cci2537

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