Die DIN EN 15232 – Auswirkungen der Gebäudeautomation auf die Gebäudeeffizienz

Die DIN EN 15232 „Energieeffizienz von Gebäuden – Teil 1: Einfluss von Gebäudeautomation und Gebäudemanagement – Module M10-4, 5, 6, 7, 8, 9, 10“ (Dezember 2017) ist eine Überarbeitung der Norm von 2012. Sie bietet eine Methode zur Abschätzung der Energieeffizienz in neuen und bestehenden Gebäuden und kann genutzt werden, um die Wirtschaftlichkeit von Investitionen in die Erneuerung von Gebäudeautomationssystemen zu bewerten.

Die DIN EN 15232 legt fest:
– eine strukturierte Liste von Funktionen der Gebäudeautomation und des technischen Gebäudemanagements, die zur Energieeffizienz von Gebäuden beitragen
– ein Verfahren zur Definition der Mindestanforderungen hinsichtlich der Funktionen der Gebäudeautomation und des technischen Gebäudemanagements, die in Gebäuden unterschiedlicher Komplexität umzusetzen sind
– ein faktorbasiertes Verfahren für eine Abschätzung des Einflusses dieser Funktionen auf Gebäudetypen und Nutzungsprofile
– Verfahren zur Bewertung des Einflusses dieser Funktionen auf ein bestimmtes Gebäude. Die Verfahren erlauben es, den Beitrag dieser Funktionen in die Berechnungen der Kennzahlen und Leistungsindikatoren der Energieeffizienz nach den relevanten Normen aufzunehmen
– mit der Gebäudeautomation verbundene Bezeichner für gebäudetechnische Anlagen.

Gegenüber der DIN EN 15232 von 2012 wurde geändert
– die Nummer der Norm wurde geändert in DIN EN 15232-1
– der Titel wurde auf die bei den EPBD-Normen übliche Modulstruktur angepasst
– die Abschnitte wurden überarbeitet sowie durch Tabellen und Bilder ergänzt
– die normativen Verweisungen wurden aktualisiert.

Auf Seite 2 finden Sie einen Beitrag, der noch den Stand von 2012 beschreibt.

Artikelnummer: cci18213

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3 Kommentare zu “Die DIN EN 15232 – Auswirkungen der Gebäudeautomation auf die Gebäudeeffizienz

  1. Hallo Herr Kranz,

    habe ihren Kommentar gelesen und eine fachliche Frage zur Thematik die vermutlich nur ein Kenner des Markts beantworten kann.

    Gibt es bereits Systeme, die die Ergänzenden Funktionen, wie sie im Beitrag definiert sind, erfüllen?

  2. Prinzipiell hat Sebastian Palmer Recht, nur eine Energieschleuder kann auch der beste Betreiber nicht sparsam fahren. Eine wirtschaftliche Bewertung ist nicht Aufgabe einer Norm. Das müssen die interessierten Kreise schon selbst machen.
    Das wirklich „Dumme“ an dieser Norm ist, dass sie wie jede Norm per Vertrag vereinbart werden muss. Daher haben die wissenden Experten dafür gesorgt, dass die Inhalte der Europanorm 15232 auch als Teil 11 in die DIN V 18599 eingeflossen sind – und damit sind die Ergebnisse der Norm verbindlich im Rahmen des Energieausweises für Gebäude – zumindest in Deutschland.
    Im Internet gibt es auch neutrale Tools für die wirtschaftliche Bewertung der Normvorgaben, z.B. :
    http://gebaeude-iq.de/tool/Gebaeude-IQ-Checkliste.pdf
    oder http://www.Gebaeude-IQ.de/Bierdeckel
    Viel Spass und Erfolg damit

  3. Sicherlich ist diese Norm der richtige Schritt. Nur leider fehlt der schwerwiegendste Faktor bei der Beurteilung ob die Investition wirklich wirtschaftlich ist. Und zwar die Bewertung des Personals dass für den Betrieb der Anlage zuständig ist. Ohne ein geschultes Personal und ein funktionierendes Energiemanagement hilft die tollste Technik nichts. …Auch das sparsamste Auto kann ich mit Vollgas Fahren…

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