
Die Fachinnung für Kälte- und Klimatechnik Schleswig-Holstein hat auf ihrer Innungsversammlung in Neumünster den Vorstand einstimmig bestätigt. Zudem standen Ehrungen langjähriger Vorstandsmitglieder sowie aktuelle Themen der Aus- und Weiterbildung und der F-Gase-Verordnung auf der Tagesordnung.
Die diesjährige Innungsversammlung der Fachinnung für Kälte- und Klimatechnik Schleswig-Holstein, Neumünster, am 16. April stand nach Angaben der Innung im Zeichen von Kontinuität, Anerkennung und Miteinander. Der amtierende Obermeister Robert Brodersen wurde von den Mitgliedern einstimmig im Amt bestätigt, „was die Geschlossenheit und das Vertrauen innerhalb der Innung eindrucksvoll unterstreicht“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Innung. Dem Vorstand gehören künftig Obermeister Brodersen, der stellvertretende Obermeister Thies Oelrichs, Lehrlingswart Torben Freiberg sowie Beisitzer Axel Schnoor an.
Im Rahmen der Versammlung erhielt zudem Klaus Oelrichs aufgrund seiner langjährigen Verdienste und seines außergewöhnlichen Engagements die Ernennung zum Ehrenobermeister. Oelrichs wurde darüber hinaus zusammen mit Wolfgang Scharf für die jeweils mehr als 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit im Vorstand der Innung mit der Silbernen Ehrennadel der Kreishandwerkerschaft Mittelholstein ausgezeichnet.
Inhaltlich befasste sich die Versammlung mit aktuellen Themen des Kälte- und Klimahandwerks. Im Mittelpunkt standen die überbetrieblichen Lehrgänge an den Standorten Rendsburg und Springe. Zudem informierte der Vorstand darüber, dass die Innung eine Stellungnahme zur neuen F-Gase-Verordnung beim Umweltministerium Schleswig-Holstein eingereicht hat, um die Interessen des Handwerks in den politischen Entscheidungsprozess einzubringen. Unter anderem wir eine Anpassung des deutschen F-Gase-Strafrechts an die Umweltstrafrichtlinie gefordert. Diese sieht auch eine Erhöhung des Strafmaßes von
zwei auf mindestens fünf Jahre Freiheitsstrafe vor. Diese Änderung sollte laut Fachinnung umgehend umgesetzt werden, um die Bekämpfung des illegalen Handels mit F-Gasen schnellstmöglich zu unterstützen. „Dies ist vor allem wichtig, um Ihren Landesbehörden endlich adäquate Ermittlungskompetenzen an die Hand zu geben, damit sie organisierte Banden, die den Handel mit illegalen F-Gasen auch in Deutschland dominieren, wirklich bekämpfen können“, heißt es in der Stellungnahme. Die komplizierten Rechtskonstrukte, die derzeit gerade einmal ein Strafmaß von zwei Jahren androhen, hätten laut Brodersen, der die Stellnungnahme unterzeichnet hat, keinerlei abschreckende Wirkung.
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