Der Haus- und Heizungstechnikhersteller Wolf hat ein neues Kapitel des politischen Dialogs aufgeschlagen und beschäftigt erstmals einen Director Public Affairs. Dieser soll in Berlin die Interessen des Unternehmens gegenüber Bundestag, Bundesregierung und Wirtschaftsverbänden vertreten. Er bringt 20 Jahre Erfahrung an der Schnittstelle von Unternehmen, Verbänden und Politik mit.
Mit Wilko Specht als Director Public Affairs will Wolf den politischen Dialog auf Bundes- und Landesebene stärken. Wie der Haus- und Heizungstechnikhersteller aus Mainburg vergangene Woche mitgeteilt hat, hat der Diplom-Verwaltungswissenschaftler bereits am 1. Juli seine Arbeit aufgenommen. Der 47-Jährige bringt 20 Jahre Erfahrung an der Schnittstelle von Unternehmen, Verbänden und Politik mit.
Wolf hat Spechts Position neu geschaffen, um die Public-Affairs-Aktivitäten des Unternehmens auszubauen. Denn die Heizungs- und Gebäudetechnik steht zunehmend im Fokus politischer und regulatorischer Entscheidungen, so das Unternehmen. Zugleich gewinne der politische Dialog zu Themen wie Wärmewende und Gebäudemodernisierung weiter an Bedeutung. Angesiedelt in Berlin soll Specht die Interessen von Wolf gegenüber Bundestag, Bundesregierung sowie branchenrelevanten Wirtschaftsverbänden vertreten.
Specht hat seine berufliche Laufbahn nach seinem Master of Arts in Public Policy and Management der Universität Konstanz im Jahr 2006 als Referent beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) begonnen. Von 2012 bis 2015 leitete er die Unternehmens- und Regierungsbeziehungen der RA Rohstoffallianz, einem privatrechtlich organisierten Zusammenschluss mehrerer deutscher Unternehmen mit dem Ziel, die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit Rohstoffen sicherzustellen. Zuletzt war Specht Geschäftsführer der BDI-Initiative „Energieeffiziente Gebäude“.
Über seine neue Aufgabe sagt Specht, dass die gewonnene Planungssicherheit durch das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, siehe cci327735) und die neue Heizungsförderung (cci327522) notwendige Investitionen anstoßen werde. „Die Wachstumschancen sind groß, aber es braucht verlässliche politische Leitplanken, um diese jetzt zu nutzen“, so Specht. Daran wolle er mitwirken.
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