ZVSHK startet Online-Rechner zur Heizungsförderung

Der neue Förderrechner des ZVSHK unterstützt Hauseigentümer und SHK-Betriebe dabei, die möglichen Fördermittel für einen Heizungstausch zu berechnen. (Abb. © tech_studio/stock.adobe.com)

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat einen Online-Rechner zur neuen Heizungsförderung veröffentlicht. Über das neue Informationsangebot können Hauseigentümer und Interessierte die mögliche Förderung nach der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sowie alternativ die steuerliche Förderung nach § 35c Einkommensteuergesetz berechnen.

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) in Sankt Augustin hat einen Online-Rechner für die neue Heizungsförderung veröffentlicht. Auf den Webseiten www.wasserwaermeluft.de und www.zvshk.de können Interessierte und Hauseigentümer die voraussichtliche Förderung für einen Heizungstausch nach der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) berechnen. Zusätzlich weist der Rechner die steuerliche Förderung nach § 35c Einkommensteuergesetz als alternative Fördermöglichkeit aus.

Die BEG wird unter den Rahmenbedingungen des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) fortgesetzt. Die Antragsannahme wurde zwischenzeitlich ausgesetzt (siehe cci326624). Seit 21. Juli können wieder neue Anträge zur Heizungsförderung gestellt werden. Nach der Veröffentlichung der Eckpunkte des Bundeswirtschaftsministeriums zur Neugestaltung der BEG hatten mehrere Branchenverbände Stellung genommen und Nachbesserungen gefordert, darunter auch der ZVSHK (siehe cci326674).

Der neue Förderrechner ist Bestandteil eines neuen Informationsangebots des ZVSHK. Unter www.zvshk.de/beg bündelt der Verband Informationen zur BEG, ordnet die verschiedenen Förderwege praxisnah ein und will SHK-Fachbetriebe sowie Hauseigentümer bei der Orientierung unterstützen.

„Die Förderung ist nach wie vor notwendig, um die Wärmewende in Gang zu bringen. Das politische Hin und Her hat zu großer Verunsicherung und zu Investitionszurückhaltung geführt“, erklärt Daniel Föst, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. „Viele Projekte müssen nun von vorne begonnen werden, Betriebe müssen sich durch Formulierungen und Regelwerke arbeiten, die mit der betrieblichen Praxis nur wenig zu tun haben.“

Nach Angaben des Verbands soll das neue Informationsangebot dazu beitragen, Fördertatbestände schneller einzuordnen, Beratungsprozesse in den Betrieben zu erleichtern und die Kommunikation gegenüber Kunden zu verbessern. Ziel sei es, die bestehenden Fördermöglichkeiten in der Praxis besser nutzbar zu machen und den Aufwand für die Betriebe zu reduzieren.

cci327522

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