Elmak Wassertechnik: Mengenproportionale Aufbereitung von Kühlturmwasser

In Kühltürmen soll die mengenproportionale Wasseraufbereitung erhebliche Ressourcen sparen. (Abb. © WIROT/stock.adobe.com)

Elmak Wassertechnik stellt mit „Elmak WaterMaster“ (EWM) ein neues System zur genauen, mengenproportionalen Wassersteuerung in Kühltürmen vor. Wie das Unternehmen mitteilt, arbeitet dieses in fortlaufenden Takten für vorbestimmbare und bilanzierbare Teilmengen von Verdampfung und Absalzung. Die bestimmende Leitgröße ist der Salzgehalt. Denn nicht die Wasserleitfähigkeit bestimmt den optimalen Betrieb eines Kühlturms, sondern die Wasserbilanz sowie die Zusammensetzung und Konzentration der gelösten Stoffe, die für Hygiene und die Möglichkeiten der Zweitverwendung des Absalzwassers maßgeblich sind, so Elmak Wassertechnik. Dafür vermischt und behandelt EWM unterschiedliche, lokal verfügbare Wässer zu einem den Verdunstungsverlust ausgleichenden Ergänzungswasser. Quellen können beispielsweise Trink-, Brunnen-, Weich-, Brauch-, Regen- und Kondensatwasser sein. Durch diesen patentierten Regelungsansatz lassen sich die Verbräuche von Wasser, Chemikalien und Energie punktgenau bestimmen und steuern, teilt das Unternehmen mit. Das System sei unempfindlich gegenüber kollateralen, externen Störungen – und darüber hinaus selbstkontrollierend. Unnötige Absalzungen sowie Risiken für Hygiene, Scaling, Biofouling und ungeplante Anlagenstillstände sollen somit vermieden werden. Das System eigne sich sowohl für neue als auch für bestehende Kühlturmanlagen zur Prozess- und Komfortkühlung. Entsprechend ausgestattet könnten Wohngebäude mit Verdunstungskälte 30 bis 50 % Wasser sparen.

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