Korrosion – der schleichende Anlagentod

Kalkplättchen mit Magnetithülle – Was aussieht wie ein schokoladenumhülltes Pfefferminzblättchen hat es in sich. Dieses harmlos aussehende Gebilde lagert sich in wasserführenden Heiz- und Kühlsystemen ab und zwingt die Anlage in die Knie. (Abb. cci Dialog GmbH)
Notfalleinsatz in einem pfälzischen Klinikum: Krank sind die neun Jahre alten Brennwertkessel der Heizungsanlage. Beide Gußgliederkessel erreichen nicht mehr die notwendige Heizleistung, um die 45.000 Liter Heizwasser der Heizungsanlage auf eine Vorlauftemperatur von 90 °C anzuheben. Die Vermutung, dass die Wärmeübertrager sich im Laufe der Zeit zugesetzt haben und die notwendige Wärmeübertragung vom Verbrennungsgas auf das Heizwasser verhindern, bestätigt sich. Der Betreiber der Anlagentechnik kann sich zunächst aber nicht erklären, welche Ursache die Verschmutzung ausgelöst haben sollte. Denn im Zug der Sanierung der Kesselanlage des 60 Jahre alten Anlagensystems vor neun Jahren wurde zur Absicherung des Anlagenbetriebs eine dynamische Druckhaltestation einschließlich einer Wasseraufbereitung mittels Mischbettpatrone zur Absenkung der elektrischen Leitfähigkeit und der Härte des Wassers sowie einer Dosieranlage zur Anhebung des PH-Werts des Systemwassers installiert. Die Anlagentechnik sollte verhindern, dass Kalk im Heizungssystem ausfällt und sich Korrosionsprodukte bilden, die sich ablagern könnten. Zwischenzeitlich fielen allerdings an mehreren Stellen Anlagenkomponenten irreparabel aus, darunter eine Hocheffizienzpumpe nach zweijährigem Betrieb durch Eisenoxidablagerungen (Magnetit) und ein Motorstellventil durch Korrosionsablagerungen an der Ventilspindel, die sich festsetzte.

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Artikelnummer: cci47491

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2 Kommentare zu “Korrosion – der schleichende Anlagentod

  1. Lieber Herr Brandi, ich bin überrascht, dass Sie einen Artikel, der 90 Cent, bei Anrechnung Ihres Kommentars sogar nur 40 Cent kostet, als „teuer“ bezeichnen.

    Rolf Grupp, Redaktion cci Branchenticker

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