Systemwirkungsgrad von Ventilatoren

Der Artikel wurde überprüft im Mai 2015.

Der Systemwirkungsgrad einer Ventilatoreinheit (ηSys) setzt sich aus den Wirkungsgraden des Ventilators (ηV), des Motors (ηM), des Antriebs (ηA) und der Regelung (ηR) zusammen: ηSys = ηV * ηM * ηA * ηR.
Je nach Bauart des Ventilators und der eingesetzten Technik unterscheidet sich der Systemwirkungsgrad stark. Beispielsweise liegt der Wirkungsgrad bei Axialventilatoren bis 10 kW Aufnahmeleistung im Mittel zwischen 25 und 45 % und bei Freiläufern mit rückwärts gekrümmten Schaufeln bis 10 kW Aufnahmeleistung zwischen 35 und 60 %. Mit steigendem Volumenstrom und Aufnahmeleistung des Motors verbessert sich der Systemwirkungsgrad, da sich der Motorwirkungsgrad (75 bis 95 %) und die Antriebswirkungsgrade (90 bis 95 % bei Keilriemen bis 97 % bei Flachriemen) wesentlich verbessern. Der Ventilatorwirkungsgrad erhöht sich nur moderat. Da die meisten RLT-Anlagen variabel betrieben werden, wird entweder ein Frequenzumrichter mit einem Wirkungsgrad von 95 bis 97 % oder eine in den Motor integrierte Steuerung zur Regelung eingesetzt.

Artikelnummer: cci7648

Schreibe einen Kommentar