Die Meltem Wärmerückgewinnung GmbH, Alling, kann ihre Lüftungsgeräten der Serie „M-WRG“-Serie werksseitig so einstellen, dass diese das Einströmen von Radon in das Gebäude vermindern. Dazu erzeugen die Lüftungsgeräte im Betriebsmodus „Radonschutz“ einen geringen Zuluftüberschuss. Dadurch entsteht ein Luftüberdruck, der das Einströmen des gesundheitsgefährdenden Gases erschwert. Zudem wird die radonbelastete Luft abgeführt und unbelastete Außenluft zugeführt. Für diese Betriebsweise sind eine geänderte Belegung der Lüftungsstufen LS 2 (ZUL 30 / ABL 20 m³/h) und LS 3 (ZUL 50 / ABL 40 m³/h) sowie die Anpassung der Frostschutzstrategie erforderlich, teil Meltem mit, der Radonschutz-Lüftungsgeräte ohne zusätzliche Sensorik ausliefert. Das vermeidet eine sensorgesteuerte Veränderung der Geräteeinstellung und behält den Luftüberdruck im Raum bei, so der Anbieter. Das radioaktive Edelgas Radon kommt von Natur aus im Boden vor. Es kann zum Beispiel über die Bodenplatte in den Keller von Gebäuden einströmen und sich von dort ausbreiten. In der Außenluft ist Radon dagegen aufgrund der schnellen Vermischung und geringen Konzentration unbedenklich.
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