- Plasma-Luftreinigung ergänzt Sanierung und Lüftung
- Wie die Plasmatechnik arbeitet
- Praxisbeispiel: Historischer Dachstuhl im Freilichtmuseum
- Entscheidend ist die raumlufttechnische Auslegung
- Erst Messen, dann planen
- Checkliste Plasma-Luftreinigung in Kulturstätten
Museen, Depots und andere Kulturstätten stellen besondere Anforderungen an die Raumluftqualität und die Raumlufttechnik. Eine angemessene Regelung von Temperatur und relativer Feuchte schützt Exponate, konservierte Oberflächen und häufig auch historische Bausubstanz. Gleichzeitig müssen die Bedingungen für Besucher und Beschäftigte gesundheitlich zuträglich sein. In älteren, denkmalgeschützten Gebäuden sind Eingriffsmöglichkeiten in die Bausubstanz und die Nachrüstung großer Lüftungskanäle vielfach begrenzt.
Früher verwendete Holzschutzmittel wie Lindan und Pentachlorphenol (PCP), Beschichtungen, Klebstoffe, Baustoffe und Konservierungsmittel können über längere Zeit Schadstoffe oder Gerüche freisetzen. In Museen kommen auch belastete Exponate als Quelle für Schadstoffe infrage. Wie hoch eine Belastung tatsächlich ist, hängt unter anderem von Quellstärke, Temperatur, Luftwechsel und Nutzungsdauer ab. Die Entfernung oder dauerhafte Abschirmung der Quelle ist grundsätzlich zu prüfen. Sie kann jedoch die historische Substanz beeinträchtigen oder kann aus denkmalpflegerischen Gründen als Abhilfemaßnahme ausscheiden.





(Abb. © oxytec)
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