- Wärmewende in Brauereien und der Lebensmittelindustrie
- Natürliche Kältemittel, Abwärme und Hochtemperatur-Wärmepumpen
- Prozessoptimierung, Speicher und Batch-Prozesse
- Fördermittel, Wasser, Abwasser und Wasserstoff
- BHKW, Elektro-Dampfkessel und Sektorenkopplung bei Erdinger Weißbräu
- Fazit, gesellschaftliche Verantwortung und Ausblick
Rund 60 Fachleute aus Brauereien, Molkereien und anderen Unternehmen der lebensmittelverarbeitenden Industrie sowie von Maschinenherstellern und Planungsbüros haben sich am 3. und 4. Februar 2026 im Gasthaus & Hotel „Zum Erdinger Weißbräu“ in Erding getroffen, um Informationen zu Dekarbonisierungsstrategien und nachhaltiger Prozesswärmeerzeugung zu erhalten und darüber zu diskutieren. Veranstaltet wurde die zweitägige Fachtagung „Effiziente Wärmewende: Dekarbonisierung und nachhaltige Prozesswärme – mit Praxisbeispielen aus der Brauerei- und Lebensmittelindustrie“ unter Leitung von Lars Keller durch die cci Dialog GmbH, Karlsruhe, in Kooperation mit der Hitzköpfe-Academy, Poing.
Wärmewende in Brauereien und der Lebensmittelindustrie
Im Zentrum der Fachtagung stand die Frage, wie Brauereien, Molkereien und andere lebensmittelverarbeitende Betriebe ihre Prozesswärmeversorgung klimafreundlich, effizient und zugleich wirtschaftlich gestalten können. Den Rahmen dafür skizzierte Matthias Kern, Geschäftsführender Gesellschafter der IGS – Ingenieurbüro für Energie- und Umwelttechnik GbR, Hallbergmoos, der in seinem Auftaktvortrag die energetische Transformation in der Brau- und Getränkeindustrie anhand realer Projekte einordnete. Er zeigte, wie systematische Energieanalysen, Lastgangauswertungen und ein strukturiertes Energiekonzept die Basis für eine schrittweise Dekarbonisierung bilden – von der Effizienzsteigerung über Wärmerückgewinnung bis zum Einsatz erneuerbarer Wärmequellen.





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