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14. November 2016 Autor: Wolfgang Render

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Der ungestörte Bauablauf

Der Artikel wurde überprüft im Mai 2015.
Die Errichtung von Bauprojekten wird nicht selten durch Störungen des Bauablaufs erschwert. Beim Projekt Flughafen Berlin-Brandenburg BER oder der Elbphilharmonie Hamburg bewirken die Störungen sogar Verschiebungen des Inbetriebnahmetermins von mehreren Jahren. Doch was ist eigentlich ein ungestörter Bauablauf?

Bauprojekte sind komplexe „Produkte“, die individuell gefertigt werden. Eine serienreife Herstellung von Bauprojekten wie vergleichsweise in der Automobilindustrie ist in der Baubranche kaum vorstellbar.
Bei der Planung und der Errichtung der Gebäude wirkt eine Vielzahl von unterschiedlichen Akteuren auf Seiten des Auftraggebers sowie auf Seiten der Auftragnehmer mit. Das Zusammenspiel aller Akteure wird durch die einzelnen Verträge geregelt – dies gilt sowohl für Planer als auch für ausführende Bauunternehmen.

Was sind die Termingrundlagen eines Bauprojekts?

Für die Planungs- und Errichtungsphase ist der Auftraggeber gehalten, einen Terminplan zu erstellen. Hierbei können unterschiedliche Arten von Terminplänen zur Anwendung kommen:

  • Balkenpläne: Alle einzelnen Vorgänge werden in Form von Balken dargestellt.
  • Rahmenterminplan: Es werden nur die groben Rahmentermine für einzelne Gewerke dargestellt, zum Beispiel Herstellung des Rohbaus, Herstellung des Gewerks Lüftung von Baubeginn bis Abnahme.
  • Detailterminplan: Jeder einzelne Teilvorgang bei der Errichtung einer Bauleistung wird dargestellt, zum Beispiel Planung der Feldgeräte, Lieferung der Feldgeräte, Aufstellen der Schaltschränke als Informationsschwerpunkte (ISP), Herstellen der Verkabelung zwischen den Feldgeräten und den ISP, Inbetriebnahme, Einregulierung, Abnahme, Mängelbeseitigung.
  • Netzplantechnik
  • Liniendiagramme
  • Terminlisten in Tabellenform

Unabhängig von der Größe und Komplexität des Bauprojekts lohnt es sich, Balkenpläne in Form von Detailterminpläne zu erstellen. Für den Auftraggeber ergibt sich daraus der Vorteil, dass er konkrete Termine für alle Planungen, Vergaben, Bemusterungen, Bauausführungen, Inbetriebnahmen und Abnahmen ableiten kann. Zudem lässt sich aus seiner Sicht das Bauprojekt optimal steuern und kontrollieren.
Für den Auftragnehmer ergibt sich der Vorteil, dass konkret die Vorstellungen und Abhängigkeiten des gewünschten Bauablaufs ersichtlich werden. Die Fachplaner und Fachfirmen können nun gezielt und fachspezifisch den Detailterminplan hinsichtlich ihrer Belange überprüfen und konstruktive Anmerkungen äußern.

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