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20. Dezember 2017 Autor: Rolf Grupp
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Neuer Entwurf der DIN 1946-6 zur Wohnungslüftung

DIN 1946 Teil 6 "Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung von Wohnungen – Allgemeine Anforderungen, Anforderungen an die Auslegung, Ausführung, Inbetriebnahme und Übergabe sowie Instandhaltung" (Entwurf)

Die nachfolgende Zusammenfassung, Analyse und Kommentierung der Norm wurde für cci Wissensportal von Rolf Grupp erstellt.

Erscheinung
Januar 2018. Einsprüche sind nur bis 1. Februar 2018 möglich.

Umfang/Kosten
Mitglieder von cci Wissensportal können die Zusammenfassung für 2,70 € kaufen.
Der Entwurf der DIN 1946 Teil 6 hat im Original 130 Seiten und kostet 238 € (im Download). Er kann beim Beuth Verlag bestellt werden (www.beuth.de).

Zielgruppen
TGA-Fachplaner, TGA-Anlagenbauer und Betreiber

Inhalt, Resümee, Bedeutung
Die DIN 1946 Teil 6 soll für die freie und die ventilatorgestützte Lüftung von Wohnungen und gleichartig genutzten Raumgruppen gelten. Erstmals wurden auch Kellerräume in Wohngebäuden und Gebäuden mit gleichartig genutzten Raumgruppen in einem Anhang aufgenommen.
Die Norm legt Anforderungen an die Planung, die Ausführung und Inbetriebnahme, den Betrieb und die Instandhaltung der Lüftungskomponenten beziehungsweise Geräte für Einrichtungen zur freien Lüftung und für ventilatorgestützte Lüftungssysteme unter Berücksichtigung bauphysikalischer, lüftungstechnischer, hygienischer sowie energetischer Gesichtspunkte fest.

Die folgende Zusammenfassung dient als Orientierungshilfe. Auf Basis der Zusammenfassung kann der Nutzer schnell beurteilen, welche Bedeutung die behandelte technische Regel für seinen beruflichen Alltag hat.

© cci Dialog GmbH
Jede Art der Vervielfältigung, Verbreitung, öffentlichen Zugänglichmachung oder Bearbeitung, auch auszugsweise, ist nur mit gesonderter Genehmigung der cci Dialog GmbH gestattet.
 
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Artikelnummer: cci64039

Kommentare (4):

238 € für eine Norm mit der man ermitteln kann, dass eine Wohnung mit z.B. 38,5 m³/h zu lüften ist?
Wie einfach waren früher die Normen und wie praktikabel.
Es entsteht immer mehr der Eindruck, dass eine ganze Lobby dahinter steht, die Geräte und Technik verkaufen will.
Anton Tienes 21.12.2017
Lieber Herr Tienes
Selbstverständlich steht dort die gesamte Lüftungslobby dahinter. Gleiches bei EnEV, EEg etc. Mal bekommt der Bau die Früchte und bei der nächsten Novellierung die Technik. Abgesprochene Dinge halt !
Der ganze Normenwahnsinn ist so übertrieben, dass man kaum noch Worte findet, und mit welchem Ergebnis ????? Die Normen sind soooo schlecht aufbereitet, dass man unzählige Nebennormen zitieren muss usw. RICHTIG ist, dass es früher einfacher war !!! Man kann nur noch auf die Frühverrentung hoffen.
Helmut Schmitt 28.12.2017
Die Preise für Normen- und Normenentwürfe sind auch für mich, der ich seit vielen Jahren in der Normung aktiv mitarbeite, inzwischen nicht mehr nachvollziehbar.
Die Industrie wie auch Verbände bezahlen an das DIN-Institut, an welchem die eigentliche Arbeit der Ausschüsse und die Normenerstellung stattfindet, für ihre Mitarbeit einen nicht unbeträchtlichen Jahresbeitrag. Diesen einfach hochgerechnet, sind alle div. Kosten für einen Ausschuss und somit eine Norm und deren Erstellung gedeckt.
Die Mitarbeit der Normenausschussmitglieder ist unentgeltlich und wird durch die "Entsender" oder die Mitglieder selbst getragen.

Die Norm oder Normenentwurf selber muss nur noch drucktechnisch aufbereitet werden und geht dann in den Verkauf über die Plattform des BEUTH-Verlages. Meist sogar papierlos als PDF-Datei. So frage ich mich, wie sich derart hohe Preise für den Erwerb einer Normenausgabe rechtfertigen.
Ralph Langholz 05.01.2018
Dem Kommentar von Herrn Langholz kann ich mich nur anschließen. Vor 30 und 20 Jahren schrieb ich zu diesem Thema!
Meines Wissens ist die Auflage der Normen gar nicht so hoch, wie man meinen könnte, da viel illegal kopiert wird.

Für einen von Herstellerinteressen unabhängigen Ingenieur ist es finanziell fast nie tragbar an Normen mit zu arbeiten!

Wie soll ein kleiner Handwerksbetrieb, der KWL-Anlagen nach DIN 1946-6 installiert immer auch die neuesten Normen anschaffen und dann noch Zeit zum Lesen investieren?

Bei Rechtsstreitigkeiten aber auch für Anträge bei Behörden gilt nach §45 UrhG eine gewisse Kopiererlaubnis:

"§ 45 UrhG - Rechtspflege und öffentliche Sicherheit
(1) Zulässig ist, einzelne Vervielfältigungsstücke von Werken zur Verwendung in Verfahren vor einem Gericht, einem Schiedsgericht oder einer Behörde herzustellen oder herstellen zu lassen.

§ 53 UrhG - Vervielfältigungen zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch
(1) Zulässig sind einzelne Vervielfältigungen eines Werkes durch eine natürliche Person zum privaten Gebrauch auf beliebigen Trägern, sofern sie weder unmittelbar noch mittelbar Erwerbszwecken dienen, soweit nicht zur Vervielfältigung eine offensichtlich rechtswidrig hergestellte oder öffentlich zugänglich gemachte Vorlage verwendet wird. Der zur Vervielfältigung Befugte darf die Vervielfältigungsstücke auch durch einen anderen erstellen lassen, sofern dies unentgeltlich geschieht oder es sich um Vervielfältigungen auf Papier oder einem ähnlichen Träger mittels beliebiger photomechanischer Verfahren oder anderer Verfahren mit ähnlicher Wirkung handelt."

Da Normen und Richtlinien die Qualität unserer Arbeit in diesem Land steigern soll, müsste die Finanzierung der Normen, Richtlinien und Arbeitsblätter steuerlich und Forschungsmitteln gefördert werden und der Abnehmer der Normen sollte nur noch die Kosten für die Verteilung (pdf-Datei, Bereithaltung, Druck, Versand) dieser Normen bezahlen. Dann wird es auch weniger illegale Kopien geben.

Freundliche Grüße Reinhard Siegismund
Reinhard Siegismund 27.11.2018

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