5. Juli 2018 Autor: Volker Jochems

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  • D&T: Dampfluftbefeuchter
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D&T: Dampfluftbefeuchter

(Abb. D+T Industries)(beide Abb. D+T Industries) Die Elektroden-Dampfluftbefeuchter „Easy 5“ der D&T Industries Ltd., Allschwil/Schweiz, wurden für die Klimatechnik entwickelt. Die elektronischen Bauteile sind frontal angeordnet, was den Installations- und Wartungsaufwand minimiert. Zum Betrieb in RLT- und Klimageräten sind die Geräte mit Funktionen zur lastabhängigen Steuerung und Regelung inklusive Bustechnik ausgestattet (zum Beispiel PI-Feuchteregler, Meldungsrelais, Digitalanzeige, programmierbare Parameter). Für den industriellen Einsatz besitzen die Geräte feingebürstete Edelstahl-Gehäuse. Die Serie umfasst Nenn-Dampfleistungen von 4,7 bis 100 kg/h.

Hintergrund
 Elektroden-Dampfluftbefeuchter erzeugen Wasserdampf. Das Heizsystem (Dampfzylinder) verwendet das Wasser als elektrischen Leiter. Elektroden-Dampfluftbefeuchter werden deshalb mit leitfähigem Leitungswasser gespeist (der Strom steigt, wenn die Wasserleitfähigkeit steigt). Das Wasser wird durch ein Einlassventil und ein Füllsystem im Dampfzylinder eingelassen. Wenn das Wasser die Elektroden berührt, fließt Strom. Dieser erhitzt das Wasser bis zur Verdampfung. Wenn der Wasserpegel im Zylinder steigt, steigt auch der Strom. Wasser wird eingelassen, bis die verlangte Dampfleistung erreicht wird. Ist diese erreicht, schließt das Einlassventil, und der Wasserpegel sinkt während der Verdampfung. Damit sinkt auch der Strom. Wenn ein
Mindeststrompegel erreicht ist, öffnet das Einlassventil erneut. Durch die Verdampfung steigt die Leitfähigkeit des Wassers im Dampfzylinder. Um
diese zu stabilisieren werden automatische Ablass-Operationen durchgeführt. Menge und Frequenz dieser Ablass-Operationen werden der Qualität
des Speisewassers automatisch angepasst. Der erzeugte Dampf fließt aus dem Dampfzylinder und wird durch Dampfleitungen bis zu einem
Dampfverteiler geleitet.
Elektroden-Dampfluftebefeuchter erzeugen Dampf unter sehr niedrigen Druck. Der Druckabfall der an dem Dampfzylinder angeschlossenen Leitungen, inklusive Leitungsdruck, darf deshalb 100 mm Wassersäule (1.000 Pa) nicht überschreiten. Ist der Druck höher, können Betriebsstörungen resultieren, die erhebliche
Sachschaden verursachen können.

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