Die Industrie verursacht 40 % der globalen CO₂-Emissionen – vor allem durch fossile Prozesswärmeerzeugung. Eine aktuelle Studie unter Beteiligung des DLR untersucht die Möglichkeiten von Hochtemperatur-Wärmepumpen mit CO₂ als Kältemittel als klimaneutrale Lösung. Diese nutzen Abwärme, erreichen Temperaturen bis 280 °C und bewältigen große Temperaturgleits. Drei Kältekreislaufdesigns zeigen: Mit COP-Werten bis 3,0 sparen sie über 90 % CO₂ ein – selbst bei Strom aus dem deutschen Mix. (Abb. @ Lana Kong, CC-BY)
In der Prozessindustrie treten häufig geruchsintensive Emissionen auf, die toxisch sind und daher die MAK-Werte (maximale Arbeitsplatz-Konzentration) nicht überschreiten dürfen. Das gilt für den Arbeitsplatz wie für die Fortluft. Zu den meist gasförmigen Schadstoffen gehören hauptsächlich Formaldehyd und organische, also kohlenstoffhaltige Stoffe – sogenannte VOC (volatile organic compounds). Sie entstehen unter anderem bei Beschichtungsverfahren und Textilveredelungen, bei der Lebensmittelproduktion sowie bei der Holz- und bei der Kunststoffverabeitung. Nachteile von TNV und Ozon Zur Beseitigung dieser unerwünschten Emissionen greifen TGA-Fachplaner unter anderem auf die thermische Nachverbrennung (TNV) und auf ozonerzeugende UV-Röhren… mehr
Die Fischer Maschinentechnik GmbH, Achern, ist ein Werkzeug- und Anlagenbauer, der unter anderem Rohrprofilieranlagen herstellt. Nachdem das Unternehmen kräftig gewachsen war, wurde die Produktion um eine Halle erweitert. Neue Bearbeitungsmaschinen ergänzen seither die bestehende Ausstattung. Doch mit dem Luftklima in den beiden Hallen war Geschäftsführer Roland Fischer nicht zufrieden. „Speziell im Winter bildete sich bei zumeist geschlossenen Toren Dunst.“ Die Partikel in der Luft seien zwar unschädlich, doch optisch wie geruchlich unangenehm. Daher entschied sich der Unternehmer, die teilweise vorhandenen dezentralen Ölnebelabscheider zu demontieren und stattdessen ein zentrales System mit… mehr
In galvanischen Betrieben sind die Beschäftigten prozessbedingt verschiedenen Gefahrstoffen ausgesetzt. Das ist auch eine lüftungstechnische Herausforderung. Begegnet werden kann dieser durch horizontale Textil-Niederimpulssysteme, bei denen die Zuluft aus der gesamten Luftleitungsfläche austritt und somit Zugfreiheit sowohl im Aufenthaltsbereich als auch im Bereich der langen Reihen an Bädern garantiert. Für Boryszew Oberflächentechnik Deutschland in Prenzlau hat die KE Fibertec Deutschland GmbH, Barsinghausen, als Hersteller zusammen mit der Joh. Müller Kunststoff GmbH, Hennef-Bierth (Projektierung und Installation) zwei Niederimpuls-Textilauslässe geliefert. Luftverteilungsprinzip horizontaler Niederimpulssysteme Das Luftverteilungsprinzip für horizontale Niederimpulssysteme beruht auf passiver thermischer Verdrängung,… mehr
Bei der CNC-Fertigung führen sehr hohe Schnittgeschwindigkeiten dazu, dass Kühl- und Schmiermittel verdampfen und feinste Partikel der benutzten Öle und Emulsionen die Atemluft verunreinigen. Die Dämpfe schlagen sich ferner in der Produktionshalle an Anlagen, Wänden und Decken nieder. Nicht zuletzt gehen entwichene Kühl- und Schmiermittel dem Fertigungsprozess verloren. Das musste die Heismann Drehtechnik GmbH erfahren. Der Drehteilehersteller aus Velbert hat seine Fertigungslinien daraufhin an elektrostatische Zentral-Absauganlagen der Baureihe „Elofil“ der ILT Industrie-Luftfiltertechnik GmbH, Ruppichteroth, angeschlossen. Das Prinzip der elektrostatischen Absaugung Bei der elektrostatischen Zentral-Absauganlage vom Typ „Elofil“ handelt es sich… mehr
Die Mann+Hummel International GmbH, Ludwigsburg, stellt ihren neuen elektrostatischen Ölnebelabscheider „TriMist“ vor. Das Gerät ist in zwei Baugrößen erhältlich. Der „TriMist 850 G2“ reinigt Luftvolumenströme bis 1.400 m³/h, der „TriMist 1000 G3“ kann für Luftvolumenströme bis 1.700 m³/h verwendet werden. Die kleinere Ausführung verfügt über fünf elektrostatische Filterstufen, die große über sechs Filterstufen. Laut Hersteller erreicht die Abscheiderate bei beiden Geräten 95 % bei ePM1-Artikeln gemäß DIN EN ISO 16890 „Luftfilter für die allgemeine Raumlufttechnik“ (2017). Die Leistungsaufnahme beträgt bei beiden Geräten bis 0,48 kW. Da elektrostatische Abscheider im Gegensatz… mehr
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