DIN EN ISO 7730 „Ergonomie der thermischen Umgebung“ (2025)

Die Zusammenfassung der DIN EN ISO 7730 wurde für cci Wissensportal von Dr.-Ing. Manfred Stahl erstellt. (Stand Januar 2026)

Anzeige

Titel
Ergonomie der thermischen Umgebung – Analytische Bestimmung und Interpretation der thermischen Behaglichkeit durch Berechnung des PMV- und des PPD-Indexes und Kriterien der lokalen thermischen Behaglichkeit

Erscheinung
Weißdruck Dezember 2025 (bisheriger Weißdruck Juni 2007, Entwurf April 2023)

Umfang, Kosten
Die DIN EN ISO 7730 hat im Original 45 Seiten und kostet 157,90 € (dinmedia.de)

Inhalt, Resümee, Bedeutung

Nach rund 18 Jahren ist im Dezember 2025 eine Neufassung des Weißdrucks der DIN EN ISO 7730 erschienen. Die DIN EN ISO 7730 zählt als „ISO-Weltnorm“ zu den wichtigsten Grundlagennormen in der LüKK und in der Heizungstechnik. Sie beschreibt standardisierte messtechnische und mathematische Grundlagen und Verfahren, mit denen die thermische Behaglichkeit sowie der Grad der Unbehaglichkeit (thermische Unzufriedenheit) von Personen, die sich in einem gemäßigten Raumklima befinden, berechnet und bewertet werden können. Dabei erfolgt die Bewertung des Raumklimas und der thermischen Behaglichkeit insbesondere auf Basis von Raumtemperaturen, Raumluftfeuchten und der lokalen Luftgeschwindigkeit („Zugerscheinungen“). Darüber hinaus werden als weitere Einflussfaktoren beispielsweise der Bekleidungszustand und der Aktivitätsgrad von Personen betrachtet.
Der normative Teil der DIN EN ISO 7730 umfasst 16 Seiten mit 8 Kapiteln. Hinzu kommen 7 informative Anhänge, die die Ausführungen des normativen Teils vertiefen und anhand von Grafiken, Tabellen und Beispielen erläutern.
Viele technische Regeln der TGA und der LüKK, zum Beispiel die DIN EN 16798 Teil 1 „Eingangsparameter für das Raumklima“ (2022) und weitere DIN-Normen und VDI-Richtlinien, die die Raumlufttechnik behandeln, verweisen bei Aspekten der thermischen Behaglichkeit auf die DIN EN ISO 7730 und übernehmen und interpretieren deren Empfehlungen und Ergebnisse.

Die folgende Zusammenfassung erläutert wesentliche Inhalte der Neufassung der DIN EN ISO 7730 und Grundlagen der thermischen Behaglichkeit.

Vorbemerkung des Verfassers zur DIN EN ISO 7730

Die DIN EN ISO 7730 behandelt sehr ausführlich alle thermischen Parameter und weitere Einflussgrößen, die die thermische Behaglichkeit von Personen in Räumen betreffen. Damit hat sie innerhalb der Lüftungs-, Klima- und Heizungstechnik eine große Bedeutung.
Dennoch hat die DIN EN ISO 7730 einen nur geringen Einfluss auf das „Tagesgeschäft“ von Planern, Anlagenbauern und Betreibern. Sie ist vielmehr eine „Grundlagennorm“, die überwiegend von Erstellern technischer Regeln für die Bereiche Lüftungs-, Klima- und Heizungstechnik genutzt wird. Diese übernehmen und interpretieren die in der DIN EN ISO 7730 empfohlenen Grenzwerte beispielsweise für Temperaturen, Luftfeuchten, Luftgeschwindigkeiten und Aktivitätsgrade für ihre eigenen DIN-, DIN EN- und VDI-Projekte und verweisen dann auf die DIN EN ISO 7730. Ein Beispiel dafür ist die DIN EN 16798 Teil 1 „Eingangsparameter für das Raumklima“ (2022), die zum Sicherstellen der thermischen Behaglichkeit in der DIN EN ISO 7730 empfohlene Werte übernimmt.

Für Leser, die sich für Grundlagen und Hintergründe zur thermischen Behaglichkeit interessieren, hat cci Wissensportal nachfolgend eine ausführliche Zusammenfassung der DIN EN ISO 7730 erstellt.

Einleitung in die Norm

In der Einleitung der Norm wird erläutert, welche Faktoren die thermische Behaglichkeit von Personen beeinflussen. Dabei hängt das menschliche Temperaturempfinden insbesondere vom thermischen Gleichgewicht (Wärmebilanz) ab. Thermische Behaglichkeit ist dann gegeben, wenn eine Person etwa so viel Wärme an die Umgebung abgibt, wie sie infolge des Stoffwechsels produziert. Wie gut dieser Prozess der Wärmeabgabe funktioniert, ist abhängig von vielen Parametern und Einflussfaktoren. Dazu zählen beispielsweise

  • die Schwere der körperlichen Tätigkeit (Aktivitätsgrad = met-Wert = metabolic rate)
  • der Bekleidungszustand (clo-Wert, clo = clothing)
  • das Umgebungsklima (Lufttemperatur, Temperaturen der Umschließungsflächen, Luftfeuchte, Luftgeschwindigkeit).

Sofern die Größen dieser Parameter bekannt sind, kann daraus der PMV-Wert (Predicted Mean Vote) als Maßstab für die thermische Behaglichkeit bestimmt werden. Der PMV-Wert ist der voraussichtliche Mittelwert zur Beurteilung eines Raumklimaparameters durch eine Personengruppe. Auf Basis des PMV-Werts kann dann der PPD-Wert (Predicted Percentage of Dissatisfied) bestimmt werden. Dieser gibt den voraussichtlichen Prozentsatz von Personen an, die mit dem betrachteten Parameter des Umgebungsklimas unzufrieden sind.
Allerdings ist bei der Interpretation der PMV- und PPD-Werte zu beachten, dass diese nicht konstant sind und sich mit ändernden thermischen Bedingungen im Raum ins Positive oder auch ins Negative verschieben können.

Das mittlere Votum (PMV) für thermische Behaglichkeit

Laut Norm ist der PMV-Wert ein Index, „der den Durchschnittswert für eine Klimabeurteilung durch eine große Personengruppe anhand einer 7-stufigen Klimabeurteilungsskala vorhersagt“. Das PMV-Verfahren kann angewendet werden, um zu prüfen, ob ein gegebenes Umgebungsklima den Behaglichkeitskriterien entspricht, und um Anforderungen für unterschiedliche Kategorien der Annehmbarkeit festzulegen. Beispielsweise zur Beurteilung der empfundenen Raumtemperatur umfasst diese Skala folgende Bewertungen, zu denen die befragten Personen ein Urteil von -3 = kalt bis 3 = heiß abgeben sollen.

Tabelle 1: Der PMV-Wert ergibt sich als Mittelwert aus Beurteilungen eines Raumklima-Parameters wie beispielsweise der Raumtemperatur von „kalt“ (-3) bis „heiß“ (3) durch eine größere Personengruppe (Abb. © cci Dialog)

Aus den Antworten der befragten Personen ergibt sich der PMV-Wert als arithmetischer Mittelwert. Dazu ein Beispiel. In einem Großraumbüro beurteilen von 50 dort tätigen Personen die Raumtemperatur 8 als heiß (3), 15 als warm (2), 20 als etwas warm (1), 5 (0) als neutral und 2 als etwas kühl (-1). Dadurch ergibt sich der PMV-Wert zu
PMV = ((8 • 3) + (15 • 2) + (20 • 1) + (5 • 0) + (2 • -1)) : 50 = 1,44.
Aus diesem Wert folgt dann, wie im nächsten Kapitel gezeigt wird, der PPD-Wert. Für das Beispiel ergibt sich ein (schlechter) PPD-Wert von etwa 47 %.

Anstelle von Befragungen kann der PMV-Wert auch anhand von Messungen und Annahmen verschiedener Parameter berechnet werden. Dazu enthält die Norm eine sehr umfangreiche, komplexe Gleichung, in der beispielsweise Werte einzusetzen sind für

  • den Energieumsatz (Aktivitätsgrad) einer Person in met (1 met = 58,2 W/m²)
  • den Bekleidungszustand einer Person in clo (1 clo = 0,155 m² • K/W)
  • den Bekleidungsflächenfaktor in %
  • die Lufttemperatur zwischen 10 °C und 30 °C
  • die mittlere Strahlungstemperatur der Umgebungsflächen im Raum zwischen 10 °C und 40 °C
  • die lokale Luftgeschwindigkeit zwischen 0 und 1 m/s
  • die Oberflächentemperatur der Bekleidung (°C).

Ergänzungen zum PMV-Wert in den Anhängen
Im Anhang D der Norm befindet sich ein BASIC-Programm zum Umsetzen der komplexen PMV-Gleichung und mehrere Beispiele für Ergebnisse aus PMV-Berechnungen.

Im Anhang E stehen Diagramme für PMV-Werte in Abhängigkeit von verschiedenen Parametern, beispielsweise vom Aktivitätsgrad, vom Bekleidungszustand, von der Luft- und der Strahlungstemperatur sowie von der Luftgeschwindigkeit. Diese Diagramme sind zusätzlich unterteilt in eine Betrachtung der Raumnutzung im Sommer und im Winter.

Der Prozentsatz an Unzufriedenen (PPD) mit dem Raumklima

Der PPD-Wert stellt laut Norm „einen quantitativen Index in Bezug auf den Prozentsatz der mit einem bestimmten Umgebungsklima unzufriedenen Personen dar, denen zu kalt oder zu warm ist“. Der PPD-Wert ergibt sich durch Einsetzen des zuvor ermittelten PMV-Werts in folgende Gleichung:

PPD = 100 − 95 • exp (−0,03353 • PMV4 − 0,2179 • PMV2)

Die Umsetzung dieser Gleichung erfolgt auch anhand einer Grafik, aus der der PPD-Wert (y-Achse) aus dem eingegebenen PMV-Wert (x-Achse) abgelesen werden kann, siehe Abbildung.

Abbildung: Grafische Darstellung zum Zusammenhang zwischen dem PMV- und dem PPD-Wert bei der Beurteilung der Raumtemperatur (Abb. © Linear / cci Dialog)

Aus den Beispielen in der Abbildung (rote Geraden) folgt, dass bei einem PMV-Wert von -1 voraussichtlich rund 26 % der Personen die Raumtemperatur als etwas kühl empfinden (analog „etwas warm“ bei PMV = +1). Bei einem PMV-Wert von -2 steigt die Unzufriedenheit mit der Raumtemperatur auf etwa 77 % der befragten Personen. Wie später gezeigt wird, sollte der PPD-Wert eines Raumklimaparameters für eine möglichst hohe Akzeptanz stets unter 15 % liegen, also bei PMV-Werten zwischen maximal etwa +0,7 und -0,7.

Empfehlungen, die aus diesem Zusammenhang zwischen dem PMV- und dem PPD-Wert zu einzuhaltenden Raumklimaparametern folgen, werden im Anhang A der Norm erläutert.

Lokale thermische Behaglichkeit

Ähnlich wie zuvor für Raumtemperaturen behandelt die Norm auch Beurteilungen folgender Parameter.

Der vorausgesagte Prozentsatz an Personen, die sich durch Zugluft beeinträchtigt fühlen (DR = Draught Rate), ergibt sich gemäß folgender Gleichung:

DR = (34 − ta,l) • (va,l − 0,05)0,62 • (0,37 • va,l • Tu + 3,14)

Darin sind:
ta,l = lokale Lufttemperatur (°C)
va,l = lokale mittlere Luftgeschwindigkeit (m/s)
Tu = lokaler Turbulenzgrad der Luftgeschwindigkeit (%)

Aus der Gleichung für das Zugluftrisiko DR folgt beispielsweise für eine Lufttemperatur von 26 °C, eine Luftgeschwindigkeit von 0,2 m/s und einen Turbulenzgrad der Luftgeschwindigkeit von 40 % (typischer Wert für eine Mischlüftung) ein Zugluftrisiko von DR = 15 %.

In ähnlicher Weise wie für das Zugluftrisiko stehen in der Norm Gleichungen zur Berechnung folgender PPD-Werte, die in der Norm zur leichteren Anwendung auch als Grafiken dargestellt sind:

  • für vertikale Temperaturunterschiede ΔT zwischen Knöchel und Kopf einer Person (bei einem ΔT von 4 K ergibt sich ein PPD-Wert von etwa 13 %, bei 6 K von etwa 36 %)
  •  für warme und kühle Fußböden (Bestwert PPD = 6 % bei etwa 24 °C)
  •  für eine Asymmetrie der Strahlungstemperatur, die zum Beispiel beim Betrieb von Heiz- oder Kühldecken oder bei zu kühlen oder zu warmen Wänden oder Fenstern in Räumen auftreten kann.

Für Vertiefungen dieser Themen wird auf das Original der Norm verwiesen.

Umgebungsklima mit unsteten Bedingungen

Die zuvor erläuterten Zusammenhänge gelten nur für angenommene konstante Bedingungen der zuvor erläuterten Raumparameter (Temperaturen, Luftfeuchten, Luftgeschwindigkeiten) sowie für die personenspezifischen Vorgaben (Aktivität, Bekleidung). Dazu steht in der Norm:
„Zyklische Temperaturen können infolge der Temperaturregelung in einem Raum auftreten. Falls die Spitze-Spitze-Schwankung weniger als 1 K beträgt, wird die Behaglichkeit nicht beeinträchtigt, und die Empfehlungen für gleichbleibende Bedingungen dürfen angewendet werden“.

Die Anhänge zur Norm

In den informativen Anhängen werden die vorherigen, häufig komplexen und theoretischen Darstellungen, vertiefend erläutert und deren Anwendungen anhand von Beispielen mit Tabellen und Grafiken beschrieben.

Anhang A: Beispiele für Anforderungen an die thermische Behaglichkeit für unterschiedliche Umgebungskategorien und Raumarten

Im Anhang A werden die Zusammenhänge zwischen den PMV- und PPD-Werten vertieft und anhand von Grafiken erläutert. Um die Interpretation dieser PMV-PPD-Zusammenhänge zu verdeutlichen, wird nachfolgend die DIN EN 16798 Teil 1 „Eingangsparameter für das Raumklima“ und deren nationaler Anhang betrachtet (Weißdruck 2022). Dieser enthält Empfehlungswerte für die bereits zuvor genannten Raumklimaparameter wie Temperaturen, Luftgeschwindigkeiten und Luftfeuchten, die je nach dem Maß der Erwartungen an ein behagliches Raumklima in Kategorien I bis IV eingeteilt sind (Tabelle 1).

Tabelle 2: Aus dem Zusammenhang zwischen den PMV- und PPD-Werten folgen gemäß der DIN EN 16798 Teil 1 (2022) Empfehlungen für vier „Behaglichkeitskategorien“ I bis IV. (Abb. © cci Dialog)

Wenn sich beispielsweise Planer und Architekt für ein neues Bürogebäude gemeinsam mit dem Bauherrn für die Kategorie II „normales Maß an Erwartungen“ entscheiden, folgen daraus auf Basis der DIN EN 16798 Teil 1 bestimmte einzuhaltende Anforderungen an die Raumparameter. Diese sind beispielsweise

  •  Raumtemperatur mindestens 20 °C (Winter) bis maximal 26 °C (Sommer)
  •  Luftgeschwindigkeit unter 0,13 m/s (Winter) und 0,2 m/s (Sommer)
  •  Temperaturdifferenz zwischen Knöchel und Kopf < 3 K.

Weitere Informationen zur DIN EN 16798 Teil 1 stehen in einer Zusammenfassung der Norm in cci Wissensportal unter der Artikelnummer cci146793.

Bild A.1 im Anhang A zeigt optimale operative Temperaturen (10 bis 28 °C) und zulässige Temperaturbereiche in Abhängigkeit vom Bekleidungszustand (clo-Werte 0 bis 1,5) und von der Aktivität (met-Werte 1 bis 3) für die Kategorien I (PPD < 6 %), II (PPD < 10 %) und III (PPD < 15 %).

In ähnlicher Form gibt es im Anhang A viele weitere Grafiken, beispielsweise für die zulässige mittlere Luftgeschwindigkeit (m/s) in Abhängigkeit von der Lufttemperatur (18 bis 26 °C) und des Turbulenzgrades (10 bis 60 %) für die Kategorien DR 10 % (Kat. I), 20 % (Kat. II) und 30 % (Kat. III). Daraus folgt: Je geringer der Turbulenzgrad und je höher die Lufttemperatur ist, umso höher darf die Luftgeschwindigkeit sein.
Hinzu kommen Grafiken und Tabellen für

  • maximale vertikale Temperaturunterschiede zwischen Knöchel (0,1 m) und Kopf (1,1 m für eine sitzende Person)
  • Fußbodentemperaturen und für asymmetrische Strahlungstemperaturen der Umschließungsflächen (Kat I = < 2 K, Kat II = < 3 K, Kat III = < 4 K).

Für vertiefende Informationen dazu wird auf das Original verwiesen.

Im Anhang A.4 „Gestaltungskriterien für unterschiedliche Raumarten — Beispiele“ befindet sich, ähnlich wie in der DIN EN 16798 Teil 1 beschrieben, eine Tabelle mit Empfehlungen (Kategorien I bis IV) für einzuhaltende Bereiche von Raumtemperaturen und Luftgeschwindigkeiten im Sommer- und Winterbetrieb für verschiedene Arten der Raumnutzung (Büros, Konferenzraum, Cafeteria, Klassenraum, Kindergarten, Kaufhaus). Dabei werden allerdings keine Fixwerte vorgegeben, sondern stets Richtwerte plus eine erlaubte Toleranz. Beispiel: Für Büros gilt gemäß Kategorie II eine Temperatur im Sommer von 24,5 °C ± 1,5 K beziehungsweise im Winter von 22,0 °C ± 2 K.

Anhang B: Energieumsätze bei verschiedenen körperlichen Tätigkeiten

Anhang B enthält eine Tabelle mit Energieumsätzen von Personen (Angaben in W/m² und in met) in Abhängigkeit von der Tätigkeit. Beispielweise gelten für eine sitzende Tätigkeit 70 W/m² (1,2 met) und für eine leichte stehende Tätigkeit 93 W/m² (1,6 met).

Anhang C: Wärmeisolationswerte von Bekleidungskombinationen

Wesentliche Inhalte des Anhang C sind umfangreiche Tabellen, in denen für viele Bekleidungsgegenstände zugehörige clo-Werte aufgeführt sind.

Anhang D: Computerprogramm zur Berechnung von PMV und PPD

In diesem Anhang steht das bereits zuvor erwähnte BASIC-Programm zur Berechnung von PMV-Werten auf Basis der verschiedenen Parameter. In einer ergänzenden Tabelle werden für verschiedene Eingaben der Parameter Lufttemperatur (19 bis 27 °C), mittlere Strahlungstemperatur (19 bis 27 °C), mittlere lokale Luftgeschwindigkeit (0,1 bis 0,3 m/s), relative Luftfeuchte (40 und 60 %), Energieumsatz (1,2 und 1,6 met) sowie Bekleidungszustand (0,5 und 1,0 clo) für insgesamt 13 Variantenkombinationen dieser Parameter die aus dem Programm sich jeweils ergebenden PMV- und PPD-Werte dargestellt.

Anhang E: Diagramme zur Bestimmung des vorausgesagten mittleren Votums (PMV)

In je drei Diagrammen für den Betriebszustand Sommer und Winter werden sich ergebende PMV-Werte für folgende Fälle dargestellt:

  •  mittlere Strahlungstemperatur (17 bis 27 °C) mit dem Parameter Aktivitätsgrad
  •  Bekleidungszustand (0 bis 2 clo) mit dem Parameter Luftgeschwindigkeit
  •  Luftgeschwindigkeit (0 bis 1 m/s) mit dem Parameter Bekleidungszustand.

Anhang F: Luftfeuchte

Laut DIN EN ISO 7730 ist der Einfluss der relativen Luftfeuchte auf die thermische Behaglichkeit bei gemäßigten Raumtemperaturen unter 26 °C und bei einer körperlichen Tätigkeit unter 2 met „relativ begrenzt“ und hat nur wenig Einfluss auf das Empfinden der Temperatur. Allerdings könne bei höheren Temperaturen und höheren Aktivitätsgraden der Einfluss der Luftfeuchte größer werden.

Anhang G: Luftgeschwindigkeit

Im Anhang G wird erläutert und in einem Diagramm dargestellt, inwiefern bei Raumtemperaturen über 26 °C die empfundene thermische Behaglichkeit durch eine Erhöhung der Raumluftgeschwindigkeit und eine damit einhergehende Erhöhung der konvektiven Wärmeabgabe des Körpers „kompensiert“ werden kann.

Eine monatlich aktualisierte Übersicht zu mehr als 350 Normen, Richtlinien, Verordnungen und Gesetzen aus der LüKK finden Sie in cci Wissensportal unter der Artikelnummer cci257169. In dieser nach Themenbereichen gegliederten Tabelle sind die Neuerscheinungen des Jahres 2026 und die über 130 technischen Regeln, zu denen die Redaktion Zusammenfassungen erstellt hat, gekennzeichnet.

 

cci313148

Schreibe einen Kommentar

E-Paper
E-Books