Eurovent veröffentlicht Zahlen zum EMEA-Markt

Eurovent Market Intelligence (EMI), Paris, hat seine jährliche Statistik zum LüKK-Markt 2020 für die Region Europa, Mittlerer/ Naher Osten und Afrika (EMEA) veröffentlicht, die auf Daten von Herstellern der Branche basieren.

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Die Datenerhebung 2021 griff auf Angaben von 400 Teilnehmern zurück, was EMI als „historischen Rekord“ bezeichnet. EMI hat cci Wissensportal eine Zusammenfassung der Ergebnisse zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Flüssigkeitskühler

Flüssigkeitskühler > 50kW in der EU – nach Kältemittel (Abb. © EMI)

Der Markt für (reversible oder nicht reversible) Wasserkühlanlagen mit einer Leistung von über 50 kW in der EU (einschließlich Großbritannien) erreichte 2020 einen Wert von 1,1 Mrd. €. Im Bereich der Anlagen mit einer Leistung von 50 bis 350 kW wurde ein Minus von 8 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnet, wobei die Rückgänge in GB mit -22 %, in Italien mit -18 % und in Finnland mit -19 % besonders hoch waren. Im Bereich der Großanlagen mit einer Leistung von über 700 kW fiel der Rückgang mit einem Minus von nur 4 % geringer aus, wobei die Entwicklung besonders von Deutschland (-29 %), Italien (-26 %) oder auch den Niederlanden (-18 %) gedrückt wurde. Die stärksten Zuwächse in diesem Segment wurden demgegenüber in Frankreich (+36 %), Österreich (+37 %) und Ungarn (+37 %) verzeichnet.
In Bezug auf die Kühlmittel, die für Geräte mit einer Leistung von über 50 kW zum Einsatz kommen, wird der Markt weiter deutlich von R410A und R134a, mit 70 % beziehungsweise 10 % der verkauften Einheiten, dominiert. Im restlichen Teil kommt in einem Drittel der Einheiten R32 und in einem weiteren Drittel R1234ze zum Einsatz. Das letzte Drittel entfällt zu gleichen Teilen auf R407C, R513A und die restlichen gemischten Kältemittel (R 452B, R 454B).

IT-Kühlung

Entwicklung der Computerraum-Klimaanlagen (CRAC) > 150 kW in der EMEA-Region (Abb. © EMI)

Der Markt für IT-Kühlung hat unter den Auswirkungen der Pandemie den stärksten Wandel erlebt und die beste Dynamik gezeigt. Er verzeichnete 2020 einen Umsatz von 716 Mio. € im EMEA-Gebiet. Davon entfallen 43 % auf Computerraum-Klimaanlagen (Computer Room Air Conditioners, CRAC), 15 % auf Reihen- und Rackkühler (row and rack coolers), 7 % auf Klimaanlagen für die Telekommunikation (TLC mobiles) und 37 % auf Lüftungsanlagen und andere sogenannte „Verdampfungskühlanlagen“ (evaporative cooling). In diesem letzten Segment, der 2020 noch 13 % ausmachte, wurde auch der größte Anstieg registriert. Die größten Märkte bilden hier – in absteigender Reihenfolge – Deutschland mit 123,9 Mio. € , GB mit 73,4 Mio. € und Russland mit 58,8 Mio. €, dicht gefolgt von Frankreich und Italien.
Im Segment der CRAC-Klimaanlagen hat sich der Aufschwung der Anlagen mit einer Leistung von über 150 kW (hauptsächlich Wasserkühlanlagen) im Jahr 2020 aufgrund des Anstiegs der Großprojekte für Rechenzentren beschleunigt. Mehrere Länder haben dieses Wachstum angetrieben, allen voran Deutschland gefolgt vom Vereinigten Königreich, Frankreich, Südafrika, Ägypten, der Schweiz und den Länder der Arabischen Halbinsel.

VRF-Klimasysteme

VRF-Europamarkt – nach Ausführungsart (Abb. © EMI)

Der Markt für VRF-Außengeräte belief sich 2020 auf 216.670 verkaufte Einheiten in Europa, was ein Minus von 5 % gegenüber 2019 ergibt. Dieser allgemeine Rückgang verbirgt eine unterschiedliche Entwicklung in den einzelnen Ländern: So wurde auf dem größten Markt, der Türkei, ein Umsatzanstieg um +10 % verzeichnet, während in Frankreich, Italien und Deutschland, die in Bezug auf die Marktgröße folgen, der Umsatz im Durchschnitt um 8 % fiel.
Bei der Marktsegmentierung wurde der Zuwachs der VRF mit hohen Leistungen fortgesetzt, sodass der Anteil der Geräte mit mehr als 50 kW von 15 % im Jahr 2019 auf 16,1 % im Jahr 2020 stieg. Bei den Innengeräten sind die Einheiten vom Typ Kassette am häufigsten (41 %), gefolgt von den Kanalgeräten (31 %) und den Wandgeräten (22 %).

Dachklimazentralgeräte

Markt fü Dachklimazentralgeräte – nach Art der Wärmerückgewinnung (Abb. © EMI)

Der Markt für Dachklimageräte sank 2020 in Europa um mehr als 13 % auf rund 11.200 verkaufte Einheiten. Aufgrund des geringeren Umsatzrückgangs (-4 %) wurde Spanien mit ca. 1.800 verkauften Einheiten im Jahr 2020 der größte Markt in Europa, knapp vor Frankreich (-12 %). Dicht dahinter folgen Italien und die Türkei, wobei das letztgenannte Land seit 2019 einen starken Abschwung verzeichnete (-13 % für 2019 und -22 % für 2020).
Einheiten mit mittlerer Leistung von 17 bis 120 kW machen drei Viertel des Umsatzes in Europa aus. Spitzenreiter in Europa sind außerdem reversible Dachklimageräte mit 75 % Marktanteil. Geräte mit Energierückgewinnung (Energy recovery circuit) halten einen Marktanteil von 20 %.

Gebläsekonvektoren

Fan Coil-Markt – nach Ausführung (Abb. © EMI)

Der europäische Markt für Gebläsekonvektoren verzeichnete 2020 einen Rückgang um 7 % auf 1,29 Mio. Einheiten. In fast allen europäischen Ländern ist ein gewisser Abschwung zu bemerken, wofür vor allem die Pandemie verantwortlich ist. In der UE28 wurde eine Abnahme um 8,9 % beobachtet, die vor allem auf den Rückgang der großen Märkte, wie Frankreich (-13,6 %), Italien (-12 %), Spanien (-15,4 %) und Vereinigtes Königreich (-21 %), zurückzuführen ist. Eher mild waren die Verluste in bestimmten Ländern, wie der Türkei (-6,8 %) und Schweden (-7,3 %), in denen die Restriktionen schwächer waren. Im Gegensatz zum allgemeinen Trend konnten einige europäische Märkte, wie Deutschland (+4 %) und Rumänien (+9,2 %) Zuwächse verbuchen. In diesem Zusammenhang muss Dänemark als das Land mit dem stärksten Wachstum in Europa genannt werden. Zwischen 2019 und 2020 wurde ein Plus von über 22 % verzeichnet, was für 2020 etwa 4.900 Einheiten ergibt.
Trotz der rückläufigen Tendenz blieb die Marktaufteilung auf die einzelnen Gebläsekonvektorentypen stabil, wobei die 2-Rohr-Systeme weiter drei Viertel des Marktes ausmachen. Ebenso machen in Bezug auf die Bauweise die Gebläsekonvektoren mit und ohne Gehäuse weiter 27 % bzw. 32 % des Marktes aus, während sich die Modelle „Kassette“ und „Kanal“ den verbleibenden Markt teilen.

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