- Physikalische Mechanismen und dynamisches Verhalten
- Besondere Eigenschaften von Luftleitungsnetzen
- Technische Kenngrößen und Auslegungskriterien für die Schwingungsisolierung
In Raumlufttechnischen-Anlagen (RLT-Anlagen) übernehmen Luftleitungssysteme eine zentrale Funktion bei der Verteilung klimatisierter Luft. Aufgrund großer Oberflächen, dünnwandiger Blechkonstruktionen und zahlreichen Verbindungsstellen zur Gebäudestruktur wirken sie häufig zugleich als Übertragungswege für Körperschall und Schwingungen. Werden Schwingungen von Ventilatoren oder anderen dynamisch angeregte Komponenten über starre Anschlüsse in das Leitungsnetz eingeleitet, können sie sich über die Tragkonstruktion und die Leitungswände ausbreiten.
Unkontrollierte Schwingungen beschleunigen die Materialermüdung an Verbindungsteilen, beeinträchtigen langfristig die Tragfähigkeit von Aufhängungen und können störende niederfrequente Abstrahlgeräusche (sogenannte „Break-out Noise“) verursachen. Eine wirksame Schwingungsdämpfung und -entkopplung stellt die mechanische Zuverlässigkeit, die Lebensdauer der Konstruktion und die Einhaltung akustischer Anforderungen sicher.

Physikalische Mechanismen und dynamisches Verhalten
Schwingungen in Luftleitungssystemen entstehen im Wesentlichen durch zwei physikalische Mechanismen:





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